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Stationäre Behandlung

Was ist eine stationäre Behandlung?

Wenn die psychische Erkrankung besonders schwer ist und eine ambulante Therapie nicht ausreicht oder zu keiner Verbesserung führt, sollte eine stationäre oder eine teilstationäre (im Krankenhaus, aber ohne Übernachtung) Behandlung in einem entsprechenden Fachkrankenhaus oder einer entsprechenden Fachabteilung in einem Allgemeinkrankenhaus erwogen werden.

Gefährdet die psychische Erkrankung die Arbeitsfähigkeit oder hat sie bereits dazu geführt, dass die berufliche Tätigkeit nicht mehr ausgeübt werden kann, sollte die Notwendigkeit einer stationären oder teilstationären Rehabilitationsmaßnahme in einer entsprechenden psychosomatischen/psychotherapeutischen Fachklinik geprüft werden.

Stationäre oder teilstationäre Krankenhausbehandlungen können durchgeführt werden in

  • Krankenhäusern für Psychiatrie und Psychotherapie,
  • Krankenhäusern für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie,
  • Allgemeinkrankenhäusern mit entsprechenden Fachabteilungen,
  • psychosomatischen/psychotherapeutischen Rehabilitationskliniken.

Wie erfolgt stationäre Behandlung?

Die Behandlung setzt sich aus unterschiedlichen therapeutischen Maßnahmen zusammen: Möglich sind Einzel- oder Gruppenpsychotherapie, ärztliche Betreuung, Medikamentengabe, Ergotherapie, kreative Therapieverfahren wie Kunsttherapie oder Musiktherapie, körpertherapeutische Verfahren, Physiotherapie und Sport- und Bewegungstherapie. In stationären Einrichtungen arbeiten verschiedene Berufsgruppen aus Medizin, Psychotherapie, Physiotherapie und Gesundheits- und Krankenpflege in einem Team zusammen.

Wer übernimmt die Kosten für stationäre Behandlung?

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten für stationäre oder teilstationäre Krankenhausbehandlung, wenn eine Erkrankung vorliegt, die nicht durch ambulante Maßnahmen behandelt werden kann, oder wenn ambulante Behandlung nicht zu einer Besserung geführt hat.

Die stationäre oder teilstationäre Krankenhausbehandlung muss durch die Hausärztin beziehungsweise den Hausarzt oder durch die behandelnde Fachärztin oder den Facharzt verordnet werden.

Maßnahmen zur teilstationären oder stationären Rehabilitation müssen zusammen mit einer Ärztin oder einem Arzt beantragt werden. Bei Berufstätigen übernimmt die Kosten der Rentenversicherungsträger (zum Beispiel die Deutsche Rentenversicherung). Bei nicht oder nicht mehr Berufstätigen, für die kein anderer Leistungsträger zuständig ist, muss der Antrag an die Krankenkasse gerichtet werden.

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