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Die Anklage

Wann kommt es zu einer Anklage und wann nicht?

Die Staatsanwaltschaft fertigt eine Anklageschrift, wenn sie annimmt, dass die Ermittlungen ausreichend sind, um den oder die Beschuldigte vor Gericht zu verurteilen. Das Gericht bestimmt einen Termin, in dem der Vorwurf gegen den mutmaßlichen Täter oder die mutmaßliche Täterin verhandelt wird.

Ist das nicht der Fall, wird das Verfahren gegen den Beschuldigten oder die Beschuldigte eingestellt. Allerdings kann man dagegen Beschwerde einlegen und später eventuell ein sogenanntes Klageerzwingungsverfahren anstreben.

Was passiert, wenn der Staatsanwalt Anklage erhoben hat?

Das Gericht prüft, ob das sogenannte Hauptverfahren eröffnet wird. Ein Termin wird bestimmt, Angeklagter oder Angeklagte, Opfer und Zeuginnen oder Zeugen geladen.

Psychosoziale Prozessbegleitung und Zeugenbetreuung

Seit dem 1. Januar 2017 haben besonders schutzbedürftige Verletzte einen Anspruch auf professionelle Begleitung und Betreuung während des gesamten Strafverfahrens, die sogenannte psychosoziale Prozessbegleitung.

Die psychosoziale Prozessbegleitung ist eine Form der Begleitung vor, während und nach der Hauptverhandlung. Sie umfasst die qualifizierte Betreuung, Informationsvermittlung und Unterstützung im Strafverfahren. Eine solche professionelle Begleitung kann hilfreich und unterstützend wirken. Prozessbegleitung ersetzt aber nicht die Anwältin oder den Anwalt. Rechtsberatung ist und bleibt die Aufgabe allein der Anwältinnen oder Anwälte.

Weitere Informationen zur psychosozialen Prozessbegleitung erhalten Sie hier.

Außerdem gibt es in vielen Gerichtsbezirken Beratungsstellen, deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch andere Zeuginnen oder Zeugen zum Gericht begleiten.

Einen Überblick über die Rechte von Verletzten und Geschädigten im Strafverfahren gibt die Opferfibel des Bundesjustizministeriums.

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